Nachhaltigkeitsstrategie Hessen

Lernen und Handeln für unsere Zukunft

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie bildet den Rahmen für die nationale Umsetzung der Sustainable Development Goals. Im Rahmen dieser Strategie setzt sich die Bundesregierung Ziele, wie sie die Agenda 2030 umsetzen will. Außerdem berichtet sie darüber, was sie zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele beiträgt. Die Federführung liegt beim Bundeskanzleramt. Im Winter 2016 wurde die Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet.

Nachhaltigkeitsstrategie

An der Erarbeitung haben alle Ressorts im Rahmen des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung unter dem Vorsitz des Chef des Bundeskanzleramtes mitgewirkt. Eingeflossen sind zudem Stellungnahmen der Öffentlichkeit aus einer Online-Konsultation des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung vom Juni 2018. Hinzu kamen Stellungnahmen aus dem „Forum Nachhaltigkeit“ im Juni 2018, zu dem das Kanzleramt jährlich wichtige Nachhaltigkeitsakteure einlädt.

Die Bundesregierung wird die Arbeiten an der Strategie und ihrer Umsetzung engagiert fortführen und dabei alle relevanten gesellschaftlichen Akteure beteiligen. Eine vollständige Weiterentwicklung der Strategie ist für 2021 vorgesehen.

Zur Webseite der Bundesregierung

Bericht der Bundesregierung zur Lebensqualität in Deutschland

Lange Zeit wurde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Kennzahl für den Wohlstand eines Landes herangezogen. Im Sinne eines Wohlstandsindikators beschränkt sich das BIP ausschließlich auf wirtschaftliche Aspekte. Gesucht wurde daher ein Maß, das auch ökologischen und sozialen Aspekten Rechnung trägt. Ende Oktober 2016 hat das Bundeskabinett den Regierungsbericht zur Lebensqualität in Deutschland verabschiedet. Dabei versteht die Bundesregierung Lebensqualität als Leitbegriff einer Politik, die ökonomische, soziale und ökologische Ziele gleichzeitig verfolgt. Der Bericht zur Lebensqualität misst mit Hilfe von Indikatoren die Wohlstandsverteilung, Gesundheit, Bildungschancen, Arbeit, Löhne, Investitionen, sozialen Zusammenhalt u. a. und zeichnet damit ein umfassendes Bild der Lebensqualität in Deutschland.

Abbildung des Aspekts im hessischen Indikatorenkatalog

Die Diskussion um die Messung von nachhaltiger Entwicklung und die Debatte um die Erhebung von Lebensqualität sind eng verwandt. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ergänzte ihren Indikatorenkatalog bereits im Jahr 2014 um zusätzliche Kenngrößen, um das Bruttoinlandsprodukt durch weitere Indikatoren zu flankieren und die Lebensqualität im Land besser abbilden zu können. Hierfür wurden Indikatoren ergänzt, die von der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ vorgeschlagen wurden.

Im Jahr 2016 war der ergänzte Indikatorensatz das erste Mal im Fortschrittsbericht der Nachhaltigkeitsstrategie enthalten. Die einzelnen Indikatoren zur Nachhaltigkeitsstrategie Hessen sind immer im Zusammenhang mit den übrigen Indikatoren und daher im Gesamtkontext zu interpretieren. Mit dem breit gefächerten Indikatorenset folgt die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen der verbreiteten Ansicht, keinen alles umfassenden, aggregierten Gesamtindex „Nachhaltige Wirtschaftsleistung“, sondern ein übergreifendes Indikatorenset zu bilden.