Nachhaltigkeitsstrategie Hessen

Lernen und Handeln für unsere Zukunft

Nachhaltige Entwicklung in Kommunen

Nachhaltige Entwicklung in Kommunen

Das Schwerpunktthema „Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ wurde in der 4. Sitzung des Hessischen Bündnis für Nachhaltigkeit unter dem Vorsitz von Frau Ministerin Hinz im April 2021 verabschiedet. Das neue Schwerpunktthema geht aus dem im Jahr 2018 durchgeführten Peer Review der NHS hervor, der den Kommunen eine Schlüsselrolle zur Umsetzung von Nachhaltigkeit zuspricht.

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Eine wesentliche Empfehlung des Peer Reviews ist, hessische Kommunen als langfristige Partner zu gewinnen und in einen beständigen Dialog mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie den Fachverwaltungen zu treten, um diese im Bereich der nachhaltigen Entwicklung zu stärken. In Kooperation mit Hessischen Spitzenverbänden wurden daher erste Ansätze für die Umsetzung der Empfehlung aus dem Peer Review gesammelt.

Auftaktveranstaltung am 26. und 27. Oktober 2021

Als Auftakt ist eine zweitätige, geschlossene Veranstaltung geplant, die in Kooperation mit den Spitzenverbänden und der Stadt Eltville als Partner organisiert wird. Der erste Veranstaltungstag wird in Form eines BürgermeisterInnen-Dialogs im Kloster Eberbach stattfinden, zu dem alle hessischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für einen gemeinsamen Austausch mit Umweltministerin Priska Hinz eingeladen sind.

An dem zweiten Tag der Auftaktveranstaltung ist von 10:00–15:30 Uhr ein virtueller Fachtag mit einem interessanten Programm zu verschiedenen Themenfeldern der Nachhaltigkeit geplant, der sich an die Fachebene der Kommunalverwaltungen richtet. Neben Impulsen und Zeit für den Austausch miteinander sind diverse Webinare vorgesehen. In drei Blöcken finden jeweils parallele Seminare zu unterschiedlichen Nachhaltigkeitsthemen (beispielsweise Ernährung, Bildung oder Mobilität in Kommunen) statt.

Weitere Informationen zu den Seminaren:

Nachhaltiges Mobilitätsmanagement in Kommunen (Dr. Jutta Deffner, Institut für sozial-ökologische Forschung)

Verkehr vermeiden, verschiedene Verkehrsmittel verknüpft nutzen und nachhaltiger gestalten: Kommunen brauchen Strategien und Maßnahmen, um erfolgreich mit den sich verändernden Anforderungen an die Mobilität umzugehen. Das Seminar zeigt Ansätze auf, wie das gelingen kann.

 

Kommunale Möglichkeiten zur Förderung der biologischen Vielfalt (Volker Rothenburger, Stadt Frankfurt am Main)

Kommunen können über Planungshoheit, Grundeigentum, Satzungen, Grünflächenpflege, Konzepte, Projekte und Kommunikation einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt beitragen. Volker Rothenburger, Leiter der Naturschutzbehörde Frankfurt sowie Vorstandsmitglied im Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt", stellt praxisbezogene Beispiele vor und stellt sie zur Diskussion.

 

Global Nachhaltige Kommune (Simon Hintemann, SKEW)

Global Nachhaltige Kommune ist eine Abteilung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global. Unsere Unterstützungsangebote richten sich an Kommunen mit dem Ziel, die Agenda 2030 in das Verwaltungshandeln zu verankern und die globale Verantwortung zu stärken. Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement spielt dabei eine zentrale Rolle. Wollen Sie mehr erfahren? Schauen Sie bei uns vorbei!

CO2-neutrale Verwaltung – Wie geht das? (Hans-Günter Göddemeyer, Hessisches Ministerium der Finanzen)

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen und die Reduktion von klimarelevanten Treibhausgasen sind wichtige Schritte, um dem Klimawandel entgegenzutreten. Die hessische Landesverwaltung hat das Ziel, bis 2030 CO2-neutral zu arbeiten. Doch was heißt das genau? Und wie kann eine CO2-neutrale Verwaltung in Kommunen verwirklicht werden? Das Seminar gibt Antworten.

 

Kommunale Ernährungssysteme für mehr Nachhaltigkeit in Hessen (Alexander Schrode, Nahhaft e. V.)

Der Vortrag widmet sich unter anderem den folgenden Fragen:
- Weshalb hat nachhaltige Ernährung eine so große und zugleich oft noch unterschätzte Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung (Klimaschutz, Artenvielfalt, Gesundheitsförderung etc.)?
- Was können Kommunen eigenständig und aktiv für eine nachhaltige Ernährung unternehmen und welche Vorteile hat dies für sie?
- Was gilt es für kommunale Prozesse und Aktivitäten nach Erfahrungen von Pilotkommunen in Deutschland und international zu beachten?

 

Kommunale Nachhaltigkeitsberichterstattung (Simon Hintemann, SKEW)

Kommunen sind gefordert, Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen, damit die Öffentlichkeit beurteilen kann, ob sie sich wirklich auf einem Weg in Richtung Nachhaltigkeit befinden. Wie gut werden diese Berichte den Ansprüchen gerecht? Nachhaltigkeitsinformationen sollen vor allem an Standardisierung, Vergleichbarkeit und Digitalisierung gewinnen. Sind Sie bereits fit für den Nachhaltigkeitsbericht Ihrer Kommune? Wir informieren Sie über unsere Unterstützungsmöglichkeiten von Global Nachhaltige Kommune!

Gesundheit in Kommunen (Dr. Katharina Böhm, HAGE – Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.)

Die Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern ist eine kommunale Querschnittsaufgabe. Viele kommunale Bereiche, wie z. B. Stadt- und Verkehrsplanung, Soziales, Jugend, Sport, können einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit und zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheit leisten. Das Seminar wird einen Überblick über die Handlungsfelder kommunaler Gesundheitsförderung geben und Beispiele aufzeigen, wie mehr Gesundheit im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung auf kommunaler Ebene erzielt werden kann.

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) - Grundvoraussetzung und Triebkraft des Wandels hin zur nachhaltigen Kommune (Silvia Fengler, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Unsere Lebens- und Arbeitsweise hat vielfältige Auswirkungen auf Umwelt, Klima, Ressourcen und biologische Vielfalt. Komplexe globale Zusammenhänge zu verstehen und bewerten zu können, Verantwortung für nachhaltige Entwicklung zu übernehmen und das Handeln danach auszurichten, ist das Ziel von BNE. In Hessen wird dieses Bildungskonzept vielfältig mit Leben gefüllt, in Schulen, Kitas, außerschulischen Lernorten und in der Erwachsenbildung. Damit die zahlreichen Akteurinnen und Akteure voneinander wissen, bedarf es tragfähiger Netzwerke auf Landes- und kommunaler Ebene. Wir stellen Ihnen die Strukturen und Netzwerkknotenpunkte im Land vor und bieten Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihre Kommune.

 

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