Nachhaltigkeitsstrategie Hessen

Lernen und Handeln für unsere Zukunft

Auszeichnung Umweltschule

Die Auszeichnung „Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ würdigt das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umweltbildung und ökologische Bildung. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Kultusministerium Hessen prämieren damit die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Aktuell tragen 207 Schulen in Hessen die Auszeichnung „Umweltschule“.

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Schulen aller Schulformen können sich um eine Teilnahme am Programm „Hessische Umweltschule“ bewerben. Dies ist unabhängig davon, welchen Stand der Umsetzung die BNE an der Schule bereits erreicht hat. Die Ausschreibung ermöglicht jeder Schule, mit konkreten Zielen für den Teilnahmezeitraum von zwei Jahren zwei ausgewählte Handlungsbereiche zu bearbeiten. Dabei können sie gleichzeitig Strukturen im Schulalltag aufbauen, die das Engagement auch langfristig steuern und stützen. Hierzu gehört auch die Integration der Vorhaben in Unterricht und Schulcurriculum, in Schulleben und Schulkultur. Durch eine wiederholte Beteiligung kann eine Schule Schritt für Schritt ihre Qualität im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens und des „Whole School Approach“ verbessern.

Organisation des Programms „Hessische Umweltschulen“ 2021 / 22

Auch in diesen besonderen Zeiten, in denen die Corona-Pandemie sämtliche Bildungsprozesse erschwert und schulischer Unterricht nur eingeschränkt und unter erschwerten Bedingungen stattfindet, soll es hessischen Schulen möglich sein, die Auszeichnung „Hessische Umweltschule“ zu behalten und die BNE-Implementierung in der Fortentwicklung ihrer Schulen auch im „Corona-Jahr“ 2021/22 weiterzuführen.

Um dies den Schulen zu erleichtern, wird die Anmeldefrist für die Auszeichnung 2021/22 (nordhessische Schulen) vom 15.03.2021 auf den 16.07.2021 (Schuljahresende) gelegt. Die Abgabefrist für die Abschlussdokumentation für die Auszeichnung 2020/21 (südhessische Schulen) wird vom 15.05.2021 auf den 16.07.2021 (Schuljahresende) gelegt.

Schulen, die aufgrund von eingeschränkter Präsenz der Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrkräfte an der Schule geplante Umweltschul-Projekte nicht oder nicht wie geplant umsetzen können, können auch für eine konzeptionelle Arbeit ausgezeichnet werden.

Diese konzeptionelle Arbeit kann in einer BNE-Bestandaufnahme oder in einer konkreten, detaillierten Weiterplanung der BNE-Implementierung durch Weiterführung oder Initiierung von Umweltschul-Projekten bestehen. Genauere Beratung erhalten die Schulen über ihre regionalen Beratungsstellen. Eine weitere Hilfestellung und Vorlage hierzu liefert die Datei „UmweltschulRetter“ im Download-Bereich.

Schulen, die trotz der Corona-bedingten Einschränkungen des Schulbetriebs ihre Umweltschul-Projekte durchführen konnten, können sich wie gewohnt mit einer ausgefüllten Abschlussdokumentation, die diese Projekte vorstellt, um die Auszeichnung bewerben.

Priska Hinz, Hessische Umweltministerin
Priska Hinz, Hessische Umweltministerin
©HMUKLV
Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister
Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister
©HMUKLV

Anmeldung und Abschlussdokumentation

Alle Schulen, die ihre Teilnahme am Programm für weitere zwei Jahre verlängern oder neu teilnehmen möchten, können sich ab jetzt für den Zeitraum 2021/22 anmelden. Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Alle Schulen, die sich für den Zeitraum 2020/21 angemeldet haben, benutzen zur Dokumentation ihrer bei der Anmeldung eingereichten Projekte bitte das Formular für die Abschlussdokumentation 2021 und reichen dieses bei ihrem beratenden Umweltzentrum ein.

Kontakt

Silke Bell
Landeskoordination hessische Umweltschulen
Fachberatung BNE am HKM
c/o Hessisches Umweltministerium
Mainzer Straße 80
65189 Wiesbaden

0611 8151361

Silke.Bell@kultus.hessen.de