#weilwirweiterdenken

Anregungen für eure Ideen

Blitzaktion

Eine Blitzaktion, oder auch „Flashmob“, ist ein scheinbar spontanes Zusammenkommen vieler Menschen, die mit einer gemeinsamen Aktion eine Botschaft transportieren. Diese Aktion ermöglicht, in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand, in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Thema zu erzeugen und zum Nachdenken anzuregen. Plant einen Flashmob zum Beispiel, um mit einer witzigen Aktion auf dem Sportplatz oder dem Schulhof für Aufmerksamkeit zum Thema Nachhaltiger Konsum zu sorgen! Zur vereinbarten Zeit tauchen alle Beteiligten dann am vereinbarten Ort auf, um dort kurz und für die unwissenden Passanten völlig überraschend eine Aktion durchzuführen. So schnell wie die Blitzakteure zusammengekommen sind, löst sich ihre Gruppe vor den Augen der verdutzten Zuschauer auch wieder auf. Um für das Thema Nachhaltiger Konsum zu sensibilisieren, könntet ihr beispielsweise Plastiktüten gegen Stofftüten bei Passanten austauschen, einen riesigen Berg aus benutzten Kaffeebechern und Kaffeekapseln aufschichten oder mit Kreide kleine Kunstwerke auf den Asphalt zu zeichnen, die sich mit dem Thema Nachhaltiger Konsum beschäftigen. Bestimmt habt ihr noch viel kreativere Ideen für einen Flashmob, die ihr gerne beim Wettbewerb einreichen könnt.

Nachbarschaftskarte des nachhaltigen Konsums

Wie nachhaltig sind eigentlich die Läden und deren angebotenen Waren in eurem Stadtviertel? Kommt mit den Ladenbesitzerinnen und Besitzern ins Gespräch, findet die nachhaltigsten und fairsten Angebote in eurer Umgebung heraus und entwickelt eine „Nachbarschaftskarte des nachhaltigen Konsums“. Anschließend erstellt ihr einen Flyer dazu und verteilt diesen in eurer Nachbarschaft. So macht ihr andere Menschen auf das Thema aufmerksam, unterstützt die Läden mit nachhaltigen Angeboten und motiviert vielleicht sogar die anderen, ihr Angebot zu überdenken oder Dinge zu ändern. Entwickelt eine Skizze, wie ihr dieses Projekt angehen wollt, und reicht diese beim Ideenwettbewerb ein!

Starterkit Nachhaltiger Konsum

An eurer Schule, eurer Hochschule oder eurem Arbeitsplatz ist Nachhaltiger Konsum bislang kein Thema? Ihr möchtet das ändern und zwar schnell? Dann entwickelt doch zum Beispiel eine Ideenskizze für ein „Starterkit Nachhaltiger Konsum“, mit dem an eurer Schule oder eurem Arbeitsplatz direkt in Sachen Nachhaltiger Konsum losgelegt werden kann. Das Starterkit kann beispielsweise unter anderem einen Flyer mit Tipps enthalten, die aufzeigen, wie an eurer Schule/Hochschule oder eurem Arbeitsplatz schon kurzfristig Verbesserungen in Sachen Nachhaltiger Konsum angestoßen werden können. So zum Beispiel dass der Kaffee morgens ab sofort in wiederverwendbaren Bechern zum perfekten Wachmacher wird, euer Druckerpapier ab sofort einen Blauen Engel trägt oder der Shoppingausflug nach Feierabend nachhaltig produzierte Klamotten zum Ziel hat. Weitere Inhalte? Alles, was euch sonst noch einfällt für einen Kickstart in Sachen Nachhaltiger Konsum in eurer Umgebung – lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Regionales Bio-Essen in der Schulkantine oder Mensa

Entwickelt einen Plan, wie in eurer Schulkantine oder Mensa an eurer Hochschule nur noch oder hauptsächlich nachhaltige Menüs angeboten werden können. Ausgewählte Gerichte aus biologischem Anbau sowie – wenn überhaupt – Fleisch aus artgerechter und regionaler Haltung anstelle von Kasseler mit Rippchen aus der großen Supermarktkette! Stellt Menüs aus regionalen Speisen zusammen, sprecht mit eurer (Hoch-)Schulleitung und anderen relevanten Akteuren und informiert eure Mitschülerinnen und Mitschüler bzw. Kommilitoninnen und Kommilitonen über die Herkunft und Herstellung der Ausgangsprodukte und über gesundes Essen.

„Mein nachhaltiges Leben“ – ein Projekttag regt an

Ihr möchtet euren Mitschülerinnen und Mitschüler zeigen, dass bewusstes Konsumieren weder langweilig noch schwierig ist und sie für das Thema begeistern? Dann entwickelt ein Konzept für einen Projekttag an eurer Schule rund um Nachhaltigen Konsum. Dazu könnten zum Beispiel im Vorfeld des Projekttages verschiedene Arbeitsgruppen gebildet werden, die sich jeweils mit einem Aspekt des umfassenden Themas befassen. Die Fragestellungen für die einzelnen Gruppen könnten etwa lauten: Warum sollten wir Obst und Gemüse aus der Region kaufen? Wie führe ich in meinem Alltag einen nachhaltigen Lebensstil? Wie kann ich nachhaltig Ferien machen? In Collagen, Texten und ggf. auch in kurzen Theaterstücken stellen die Arbeitsgruppen am Projekttag ihre Ergebnisse vor den anderen Schülerinnen und Schülern vor. Wenn ihr noch mehr Menschen auf die Bedeutung des Themas aufmerksam machen wollt, könntet ihr auch noch externe Gäste zum Projekttag einladen.

Pflanz-Aktionen

Entwickelt eine Idee, in der ihr Natural Media verwendet, um auf nachhaltigen Konsum aufmerksam zu machen! Natural Media nutzt natürliche Materialien als Werbeträger, die anschließend umweltverträglich recycelt werden können. Besonders im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Fußgängerzonen oder auf städtischen Plätzen, aber auch auf Schulhöfen und in Parks, lässt sich mit Natural Media sehr viel Aufmerksamkeit erzielen. Plant zum Beispiel eine Pflanzaktion: Motiviert junge Menschen aus eurem Umfeld, eurer Schule, eurer Hochschule oder eurem Unternehmen dazu, in kleinen Blumentöpfen Gemüse anzupflanzen. Sie kümmern sich um ihre Töpfchen, bis nach einigen Wochen eine Pflanze gewachsen ist. Mit den Gemüsetöpfen können Sie dann an einem Aktionstag ein Motiv oder einen Schriftzug nachstellen (entweder auf dem Boden oder auf einem gebastelten Holzgestell) – und so auf nachhaltigen Konsum und regionalen Anbau aufmerksam machen. Die Gemüsetöpfe werden dann verteilt und sorgen noch länger für eine leckere Erinnerung an eure Aktion.

Laufen für die Nachhaltigkeit!

Eine weitere Idee, um auf das Thema Nachhaltiger Konsum aufmerksam zu machen und Menschen in eurem Umfeld dafür zu motivieren: organisiert einen Spendenlauf. Sucht Sponsoren, die euch unterstützen! Und motiviert Menschen dazu mitzulaufen! Für jeden gelaufenen Kilometer stiften die Sponsoren einen bestimmten Betrag. Das gesammelte Geld könnt ihr dann für ein Projekt einsetzen, um Nachhaltigen Konsum in eurer Schule, eurem Verein oder eurem Unternehmen voranzutreiben. Beispielweise zur Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach oder zur Finanzierung von Fahrradständern an eurer Hochschule oder zum Kauf eines Elektrofahrrads für euer Unternehmen.

Nachhaltig mobil – zu Fuß, per Fahrrad oder mit Bus und Bahn

Entwickelt eine kleine Kampagne an eurer Schule, Hochschule, in eurem Verein oder eurem Unternehmen, die die Menschen motiviert, mehr auf nachhaltige Verkehrsmittel, besonders auf das Fahrrad, den öffentlichen Nahverkehr oder das ursprünglichste und nachhaltigste aller Verkehrsmittel – die eigenen zwei Beine – zu setzen. Informiert dazu, warum das Auto besser öfter stehen gelassen werden sollte. Und zeigt, wie viel Spaß es macht zum Beispiel mit dem Rad zur Arbeit oder in die Schule zu kommen. Dazu könnt ihr zum Beispiel einen kleinen Wettbewerb veranstalten: Ruft eure Mitschüler, Kommilitonen oder Kollegen dazu auf, für einen gewissen Zeitraum (eine ganze Woche oder zumindest einen Tag) auf das Auto zu verzichten und, wenn möglich, mit dem Fahrrad oder ansonsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit/Schule zu kommen. Am Ende des Zeitraums werden alle Kilometer, die so nachhaltig zurückgelegt wurden, summiert. Die Kilometerzahl könnt ihr anschließen inklusive Angaben zum eingesparten CO2 als Nachhaltigkeitsrekord auf eurer Schul- oder Unternehmenswebseite veröffentlichen. Ihr könnt auch Teams innerhalb eurer Schule/eures Unternehmens bilden und einen kleinen Wettbewerb daraus machen, wer mehr Kilometer nachhaltig zurücklegt.

Laufen für die Nachhaltigkeit!

Eine weitere Idee, um auf das Thema Nachhaltiger Konsum aufmerksam zu machen und Menschen in eurem Umfeld dafür zu motivieren: organisiert einen Spendenlauf. Sucht Sponsoren, die euch unterstützen! Und motiviert Menschen dazu mitzulaufen! Für jeden gelaufenen Kilometer stiften die Sponsoren einen bestimmten Betrag. Das gesammelte Geld könnt ihr dann für ein Projekt einsetzen, um Nachhaltigen Konsum in eurer Schule, eurem Verein oder eurem Unternehmen voranzutreiben. Beispielweise zur Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach oder zur Finanzierung von Fahrradständern an eurer Hochschule oder zum Kauf eines Elektrofahrrads für euer Unternehmen.