Kompetenznetz Vitale Orte 2020

Werkzeugkasten

Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung

Unter bürgerschaftlichem Engagement und Bürgerbeteiligung werden ehrenamtliche Arbeit, Selbsthilfe oder Partizipation von Bürgern an Planungs- und Umsetzungsprozessen verstanden. All dies ist bei der Gestaltung der Folgen des demografischen Wandels vor Ort gefragt. Bürgerinnen und Bürger entwickeln Ideen, wie sie Infrastruktureinrichtungen - z. B. ein Schwimmbad oder einen Dorfladen - in Eigenleistung selbst erhalten oder neu schaffen. Nachbarschaftshilfen, Hilfen für Menschen mit pflegebdeürftigen Angehörigen oder freiwillige Fahrdienste sind andere Beispiele. Im ländlichen Raum ist es die aktive Bürgerschaft, die ihre Orte lebendig hält, indem sie aus eigener Kraft und mit geeigneten Partnern Projekte umsetzt.

Hinweise, Tipps und Handreichungen dazu sind unten aufgeführt.
Rechts finden Sie eine Arbeitshilfe zur Selbstbewertung dörflicher Aktivitäten.

"1x1 der Bürgerbeteiligung vor Ort", Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), 2012

Die Broschüre des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt einen Überblick über Instrumente der Bürgerbeteiligung in den Gemeindeordnungen der Bundesländer und Verfahren in den Kommunen.

Ratgeber Ehrenamt

Hier finden Sie eine große Zahl von praktischen Hinweisen, Tipps und Ratschlägen zum Thema Ehrenamt. Die Informationen umfassen Steuer- und Versicherungsfragen, Spendenrecht, Qualifizierungsmöglichkeiten, Engagementlotsen, gute Beispiele und umfassende Informationen rund um das Thema Ehrenamt.

>> zum Ratgeber Ehrendamt

Handbuch Freiwilligentag

Das Handbuch Freiwilligentag wurde 2011 überarbeitet. Die aktuelle Version liefert eine praktische Anleitung für die Organisation eines Freiwilligentages in Ihrer Stadt oder Gemeinde. Sie zeigt, dass auch in kleineren Gemeinden Freiwilligentage umgesetzt werden können. Im Handbuch sind hilfreiche Vordrucke, Checklisten und Muster abgebildet, die bei der Gestaltung eines Freiwilligentages von Nutzen sind. Das Handbuch umfasst alle wichtigen Aspekte der Organisation sowie der Vor- und Nachbereitung einer solchen Veranstaltung incl. Werbung und Pressearbeit. 

Freiwilligendienste in Hessen

Die Broschüre des Hessischen Sozialministeriums (2011) gibt Informationen zu allen Arten von Freiwilligendiensten, wie zum freiwilligen Sozialen oder Ökologischem Jahr für Jugendliche, zum generationenübergreifenden Freiwilligendienst oder auch zum Bundesfreiwilligendienst. Die Rahmenbedingungen für alle Freiwilligendienste sind in einer Synopse übersichtlich zusammengestellt.
>> Freiwilligendienste in Hessen

Freiwilligendienste aller Generationen

Unter dem Motto „Engagement schlägt Brücken“ können Menschen für ihre Umgebung oder für andere aktiv werden, egal wie alt sie sind und woher sie kommen. Der Freiwilligendienst aller Generationen bietet vielfältige Informationen und Angebote. Darunter z. B. ein Praxishandbuch oder andere Broschüren mit hilfreichen Tipps zur Organisation freiwilligen Engagments. 

In einer Web-Broschüre hat das Mobile Kompetenzteam der Freiwilligendienste aller Generationen in Hessen ein Beratungsprogramm für Kommunen, Träger und Einsatzstellen zusammengestellt. Es beinhaltet zehn Module zu den wichstigsten und häufig angefragten Themen sowie eine Sammlung von Anlagen für den alltäglichen Gebrauch für Freiwilligendienste aller Generationen.
 

Merkblatt für Vereine

Das Merkblatt für Vereine benennt Formen von Vereinen, beschreibt, wie man einen Verein gründet und welche Anforderungen an eine Vereinssatzung gestellt werden. Sie finden hier auch eine Orientierungshilfe über das Vereinsrecht.
>> zum Merkblatt für Vereine
 

Wegweiser Bürgergesellschaft

Der Wegweiser Bürgergesellschaft bietet umfangreiche Informationen zum bürgerschaftlichen Engagement und zur Bürgerbeteiligung. Unter anderem zeigt er Modelle und Methoden der Bürgerbeteiligung auf. Er informiert über Organisationen und Einrichtungen, gibt einen Überblick über Möglichkeiten und Formen der Partizipation an Entscheidungsprozessen und gibt Praxishilfen für den Initiativ- und Vereinsalltag.

>> Wegweiser Bürgergesellschaft

Moderierte Beteiligungsverfahren - Übersicht

Im nebenstehenden Downlaod sind moderierte Beteiligungsverfahren wie Zukunftswerkstatt, Zukunftskonferenz, Open Space Konferenz, Planungswerkstatt, Planungszelle oder Konsenskonferenz kurz charakterisiert.

Quality Guidelines for Training an Consultation Workshops

Der 15-seitige Leitfaden gibt einen Überblick über wesentliche Aspekte der Gestaltung von Workshops, wie Zielformulierung, Identifikation von Zielgruppen, Methoden, Moderation und weitere Aspekte. Im Anhang sind verschiedene Checklisten für die Vorbereitung und Durchführung von Workshops aufgeführt, u. a. für Zeitplanung, Materialien, Evaluation usw.
 

 
 

Selbstbewertung

Die Anleitung zur Selbstbewertung dörflicher Aktivitäten ist eine Arbeitshilfe für Initiativen vor Ort.

Sie ist eine Hilfestellung für alle Bürger, die sich für eine nachhaltige Lebensqualität und ganzheitliche Ortsentwicklung engagieren. Ein Erhebungs- und Auswertungsbogen ermöglicht es, die Aktivitäten selbst zu bewerten und Antworten zu finden auf die Fragen „Was haben wir erreicht? Was sollten wir weiter tun?" Die Ergebnisse sollen die Bewohner motivieren, in ausgewählten Schwerpunkten weiter zu arbeiten.
Eine Ansprechpartnerin für weitere Informationen und Rückfragen ist benannt.

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