Die ländlichen Regionen mit ihrer großen Zahl kleiner und kleinster Ortsteile sind von beiden Komponenten des demografischen Wandels – Bevölkerungsverlust und (Über-) Alterung der Bevölkerung ‑ besonders betroffen.
Dadurch sind die Aufgaben der Daseinsvorsorge nicht mehr oder nur noch mit großem Aufwand zu bewältigen. Ziel muss es sein, die technische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Infrastruktur im ländlichen Raum zu vertretbaren Konditionen bereitzuhalten, um einem weiteren Attraktivitätsverlust entgegen zu wirken und die regionale Entwicklung langfristig und nachhaltig zu sichern.
Hierbei ist auch die Migration der letzten Jahrzehnte (Ausländer sowie Spätaussiedler) einzubeziehen. Um die Folgen des demografischen Wandels positiv zu gestalten und zu Lösungen zu gelangen, sind gemeinsame Anstrengungen aller lokalen, insbesondere ehrenamtlichen, Akteure notwendig. Hierzu trägt das Projekt durch Motivation, Sensibilisierung, Information, Netzwerkbildung und Bündelung, Qualifizierung und Beratung sowie durch Modellprojekte bei.
